Im Weißbuch der EU werden Erdgas (mit 10 % Anteil) und biogene Kraftstoffe (mit bis zu 8 % Anteil) als mittelfristiges Ziel am Kraftstoffmarkt bis 2020 genannt. Mittlerweile wird in Expertenkreisen von einem Biogasanteil von bis zu 5 % gesprochen und die Europäische Kommission erhöht die Planzahlen für Erdgas.
Neben der Umweltfreundlichkeit macht der Umstieg auf Erdgas deshalb Sinn, weil die Gasindustrie in Europa viele Investitionen in den Tankstellenaufbau getätigt hat und diesen Kurs auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Vor allem Deutschland, Italien und die Schweiz sind hier Vorreiter. Dies war Voraussetzung, auch die Automobilindustrie dazu zu veranlassen, Serienfahrzeuge zu produzieren. Im Verbrennungsraum des Motors lässt sich das Erdgas-Luft-Gemisch höher verdichten, als ein Benzin-Luft-Gemisch. Dadurch kann die Leistung gesteigert und der Energieverbrauch gesenkt werden.
… dass die Optimierung von Erdgasmotoren noch großes Nutzenpotenzial mit
sich bringt?
1997 eröffnete die OMV die erste öffentliche Erdgastankstelle Österreichs in Graz. Diesem ersten Schritt folgten weitere Tankstellenprojekte sowie der Einsatz eigener Fahrzeuge. Parallel dazu wurden entsprechende Randbedingungen (wie z. B. Zulassungs- und Sicherheitsrichtlinien) erarbeitet. Darüber hinaus ist OMV Gas & Power in allen wesentlichen Gremien vertreten, die sich mit technischen Verbesserungen, Vereinfachungen für die Kunden und Sicherheit beschäftigen. Die OMV versucht natürlich ständig das Erdgastankstellennetz in Österreich auszubauen, um den Kundenservice zu perfektionieren - mittlerweile betreibt die OMV rund 50 öffentliche Erdgas-Tankstellen in Österreich.
… dass OMV Marktführer bei Förderung, Import, Transit und Speicherung von
Erdgas in Österreich ist?
… dass die OMV auch in Deutschland und Italien Erdgastankstellen betreibt?
… dass die OMV in Österreich bereits in den 50er und 60er Jahren
Erdgastankstellen betrieb?
Das Angebot von erdgasbetriebenen Fahrzeugen wird stetig erweitert. Mittlerweile bieten so gut wie alle namhaften europäischen Automobilhersteller Erdgasfahrzeuge an.
Für aktuelle Informationen kontaktieren Sie bitte direkt die jeweiligen Autohändler. Die aktuelle Liste aller NGV's (Natural Gas Vehicles) können Sie hier downloaden.Oder Sie besuchen die Homepage www.erdgasfahrzeuge.de.
… dass Fiat mit dem Multipla das erste Erdgas-Serienfahrzeug mit Platz sparenden
Unterflurtanks, sinnvoller Reichweite und guter Motorleistung auf den Markt
brachte?
… dass daraufhin Opel und Volvo mit Erdgas-Serienfahrzeugen folgten?
… dass der VW CNG-Passat einen 150PS-starken, auf Erdgas optimierten Motor
hat und dabei nur 4,5 kg / 100km benötigt (in Österreich seit April 2009 erhältlich)?
… dass mittlerweile nahezu alle europäischen Fahrzeughersteller Erdgas-
Serienfahrzeuge anbieten.
Wir empfehlen die Anschaffung von Serienfahrzeugen. Vor dem Ankauf eines neuen Serienfahrzeugs sollten Sie sich vergewissern, dass Ihre Werkstätte auch zum Service von Erdgasfahrzeugen befugt ist. Dem Fahrzeug muss bei Auslieferung ein Betriebshandbuch für die Erdgaskomponenten beigefügt sein. Achten Sie nach Möglichkeit im Rahmen der Zulassung auch auf die Eintragung als Erdgasfahrzeug - dies kann Ihnen zukünftig unter Umständen Vorteile im praktischen (innerstädtischen) Einsatz bringen.
Erdgas als Kraftstoff ist eine hervorragende Möglichkeit, motorisierte Mobilität aufrechterhalten zu können, gepaart mit günstigem Kraftstoffverbrauch. Dies wiederum bewirkt Emissionsreduktionen für den Verkehrssektor und bietet dem Autofahrer zusätzlich eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative zum Einsatz herkömmlicher Kraftstoffe.
… dass Erdgas im Motor weicher und damit leiser verbrennt als Benzin oder Diesel?
… dass das gasförmige Erdgas in der Verbrennung keine Russpartikel bildet?
… dass Erdgas ohne Geruchsentwicklung verbrennt?
Fahren mit Erdgas macht Sinn, ob mit Pkw, Lkw, Bus, Nutzfahrzeug oder Gabelstapler. Flottenbetreiber können die Vorteile genauso nützen wie Pendler und Familien. Taxibetreiber, Rauchfangkehrer, Installateure, Verteilgewerbe, Bäcker und Lebensmittelhandel sind nur einige Berufsgruppen die Wirtschaftlichkeit mit Umweltbewusstsein kombinieren und ihre Vorreiterrolle auch für ihr Image und entsprechende Marktpositionierung nützen.
… dass Erdgasfahrzeuge (z. B. Stapler) auch in Hallen betrieben werden dürfen?
… dass die Umweltmusterstadt Schwechat in einem gemeinsamen Projekt mit der
OMV seit 1997 Erdgasfahrzeuge einsetzt und den eigenen Fuhrpark kontinuierlich
ausbaut?
… dass in Kooperation mit der OMV und der damaligen Steirischen Ferngas die
Grazer Verkehrsbetriebe bereits 1998 die ersten Erdgasbusse im Linienverkehr
einsetzten? Mittlerweile gibt es Erdgasbusse im öffentlichen Netz z.B. auch in
Linz und St. Pölten, weitere Städte planen den Umstieg.
… dass in Kooperation mit der OMV und der damaligen Stadtbetriebe in Linz 2001
das erste Erdgas-Müllfahrzeug Österreichs angeschafft wurde?
… dass auch die Werks-Feuerwehr der OMV in Gänserndorf seit 1998 mit Erdgas
fährt?
Ja.
Nach unserer Erfahrung benötigen Erdgasfahrzeuge kein spezielles Motoröl, obwohl an dieser Stelle natürlich keine Aussagen für einen Fahrzeughersteller oder dessen Produkte getätigt werden können. Falls der Fahrzeughersteller in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs ein spezielles Öl fordern sollte, ist diesen Anweisungen natürlich zu entsprechen, bzw. empfehlen wir die Rücksprache mit dem Herstellerwerk. Bis dato scheint dies jedoch nicht wirklich begründbar, daher gibt es auch kein Spezialöl für Erdgasautos.
Erdgas (auch CNG) ist ein in der Natur vorkommender Rohstoff. Es hat die geringsten Emissionen aller Kohlenwasserstoffe. Erdgas wird noch sehr lange Zeit vorrätig sein. Jährliche neue Funde bestätigen, dass weitere Reserven für Generationen zur Verfügung stehen werden.
… dass Österreich etwa 1/5 des jährlichen Erdgasbedarfes selbst fördert?
… dass der Erdgasjahresbedarf in Österreich rund 8 Mrd m³ beträgt?
… dass die OMV für Österreich bereits 1968 – als erstes westeuropäisches Land –
einen langfristigen Liefervertrag mit der damaligen UdSSR abschloss?
… dass die OMV ehemalige Lagerstätten als große, natürliche
Erdgasspeicher betreibt?
Flüssiggas (auch LPG oder Autogas) ist ein Nebenprodukt der Rohölverarbeitung. Da im Laufe der Zeit technische Abläufe stark verbessert werden konnten, fällt heutzutage in den Raffinerien verhältnismäßig weniger Flüssiggas an. Außerdem ist Flüssiggas ein wertvoller Rohstoff für die Kunststoffverarbeitung.
Biogas wird aus Produkten der Landwirtschaft gewonnen, und für die Verwendung als Kraftstoff auf Erdgasqualität aufbereitet. Entsprechend aufbereitetes Biogas kann in Erdgastankstellen und in Erdgasfahrzeugen problemlos eingesetzt werden. Studien belegen, dass die Produktion von Biogas einen bis zu 4-fach höheren Energieertrag je ha Anbaufläche gegenüber der Produktion von Biodiesel bringt. Deshalb unterstützt die OMV die Projektentwicklung von Biogas.
Die früher noch relativ geringe Tankstellenanzahl hat viele abgeschreckt. Jedoch wurde die Infrastruktur in den letzten Jahren durch OMV und die Gasindustrie stark ausgebaut - somit verfügt Österreich mittlerweile über ca. 135 Erdgastankstellen (Stand Herbst 2008).
Erdgas ist ein fossiler Kraftstoff, deshalb arbeiten wir mit Projektpartnern daran, zukünftig verstärkt Biogas einzusetzen. Davon kann nicht nur die Umwelt, sondern auch die heimische Landwirtschaft profitieren. Allerdings muss eine derart hohe Biogasqualität erreicht werden, dass sie jener von Erdgas entspricht. Erst dann kann Biogas in das Erdgasleitungsnetz eingespeist werden.
Die Qualität von Erdgas ist durch Regelwerke mit gewissen Bandbreiten definiert. Nach dem deutschen Regelwerk des DVGW (G260/I) entspricht Gas in Österreich dem so genannten "H-Gas" (das H steht für "high"), einer hohen Produktqualität mit hohem Energieinhalt. Im Gegensatz dazu wird in Deutschland teilweise auch
"L-Gas" (das L steht für "low") mit geringerem Energieinhalt abgegeben.
Mittlerweile betreibt die OMV rund 50 öffentliche Erdgastankstellen - eine Liste aller CNG-Tankstellen in Österreich (inkl. anderer Anbieter) finden Sie hier.
Weiters können Sie sich auf der Website des Fachverbandes für Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen informieren: www.gaswaerme.at
Viele europäische Länder verfügen bereits über ein sehr gutes Erdgastankstellen-Netz, welches weiterhin ausgebaut wird – wie in unseren Nachbarländern Deutschland, Italien und der Schweiz.
Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich vor einer geplanten Reise z. B. via Internet über das aktuelle Tankstellennetz zu informieren.
Deutschland: www.erdgas-fahren.de
Italien: www.metanoauto.com
Schweiz: www.erdgasfahren.ch
… dass in Italien überwiegend nicht temperaturkompensiert betankt wird? Achten
Sie im Urlaub daher besonders genau auf Ihre Reichweite.
… dass seit Ende 2005 das Tankstellen-Hinweiszeichen international einheitlich
geregelt ist?
Erdgastankstellen können überall dort realisiert werden wo Erdgas verfügbar ist. Für eine "Haustankstelle" im privaten Haushalt ist (je nach Kapazität) mit Investitionskosten von etwa EUR 5.000 (für eine Kleinstanlage, nach oben hin nahezu ohne Grenzen) zu rechnen. Mit dieser wird das Fahrzeug direkt betankt.
Der Tankvorgang dauert je nach Tankvolumen etwa 4 - 8 Stunden. Hinzu kommen Kosten für die Einhaltung der Behördenauflagen bezüglich Aufstellung, sowie Betriebskosten (Strom, Gas, Wartung, etc.). Nach unserer Erfahrung lassen sich bis dato derartige Tankstellen nicht wirklich wirtschaftlich betreiben.
Die OMV realisiert aber öffentliche Standorte und forciert somit den Tankstellen-Netzaufbau. Dazu kooperieren wir mit den jeweiligen lokalen Gasversorgern.
Erdgas tanken ist einfach und gleich sicher wie das Betanken mit herkömmlichen Kraftstoffen. Die Zapfkupplung funktioniert ähnlich einem Druckluftanschluss. Sie muss gerade auf den Tanknippel aufgesteckt und anschließend verriegelt werden. Erst wenn sie mit dem Tanknippel des Fahrzeugs formschlüssig verbunden wurde, kann die Betankung gestartet werden. Der Tankvorgang endet automatisch, kann aber auch jederzeit bewusst gestoppt werden.
Eine Tankanleitung finden Sie hier: Tankanleitung, (1.67 MB, PDF)
… dass die Betankung mit Erdgas (abhängig vom Tankvolumen) ähnlich kurz dauert
wie die Betankung mit herkömmlichem Kraftstoff?
… dass ohne formschlüssiger Verbindung der Tankkupplung der Tankvorgang nicht
gestartet bzw. automatisch abgebrochen wird?
Für Österreich gilt: An Tankstellen heutiger Bauart dürfen Fahrzeug mit genormtem Anschluss (Tanknippel "NGV1", siehe Grafik) selbst betankt werden (Anm.: Fahrzeuge in Österreich, Deutschland und der Schweiz werden standardmäßig mit derartigem Anschluss ausgeliefert). (Umrüst-)Fahrzeuge mit anderen Tanknippeln (z. B. aus Italien) können gegebenenfalls mit Adapter betankt werden. Hierzu darf nur ein an der Tankstelle aufliegender Adapter eingesetzt werden - und dies nicht in Selbstbedienung!
… dass die OMV als Vorreiter in Europa Tankstellen mit den höchsten
Sicherheitsstandards entwickelte und diese seit 2003 in Österreich einheitlich
umsetzt?
Grundsätzlich ja. Die Umrüstung eines bestehenden Fahrzeuges ist allerdings mit einer Reihe von Nachteilen verbunden. Daher empfehlen wir den Ankauf von Serienfahrzeugen. Diese sind kostengünstiger und durch den Hersteller standardmäßig typisiert.
Serienfahrzeuge bieten dementsprechend:
- Standardtypisierung statt Einzelgenehmigung
- garantiertes Werkstättenservice
- volle Herstellergarantie
- deutlich günstiger als Umrüstungen
- optimierte Motoren mit entsprechender Leistung und geringerem Verbrauch
- optimierter Tankeinbau (meist ohne Platzverlust)
- höchste Sicherheitsstandards
Wie sicher sind Erdgasfahrzeuge?
Erdgasfahrzeuge sind ebenso sicher wie Benziner oder Diesel. Dies belegen mehrere Studien, die u. a. von ADAC/ÖAMTC, ARBÖ oder auch dem TÜV in Deutschland durchgeführt wurden.
Hier ein paar Details zu verschiedenen Tankbehälter-Tests:
- Erdgas hat mit rund 600°C eine fast doppelt so hohe Selbstentzündungstemperatur wie Benzin oder Diesel.
- Im Brandfall schmilzt ein (Schmelz-)Lot und gibt bei ca. 130°C den Gasweg frei. Das Erdgas wird in einem derartigen Fall gezielt abgeblasen und mit dem bereits in Vollbrand stehenden Fahrzeug verbrannt.
- Es dürfen nur Fahrzeugteile eingebaut werden, die den strengen internationalen Normen entsprechen
… dass Erdgas ungiftig ist?
… dass CNG geruchlos ist und lediglich aus Gründen der Sicherheit (Früherkennung)
mit Geruchsstoffen versehen wird (gleich wie bei Erdgas zum Heizen)?
… dass Erdgas leichter ist als Luft und das einer der Gründe ist, weshalb die
Garagierung grundsätzlich erlaubt ist?
Ja, sofern das Fahrzeug bivalent ist diese können wahlweise mit Erdgas oder Benzin betrieben werden. Oftmals schalten sie im Falle eines leeren Erdgastanks automatisch auf Benzinbetrieb um. Monovalente Fahrzeuge werden nur mit Erdgas betrieben und werden zurzeit vor allem im LKW-Bereich eingesetzt.
Ja, auf jeden Fall! Wenn Sie ein motoroptimiertes Fahrzeug fahren und eine Tankstelle im unmittelbaren Umfeld Ihres Einsatzgebietes vorfinden, sind die Voraussetzungen optimal.
Zum Vergleich: Mit einer 10 Euro Tankfüllung kommen Erdgasfahrer 237 km, Dieselfahrer 187 km und Benzinfahrer 137 km weit.
… dass einige Hersteller ihre Erdgas-Serienfahrzeuge bereits günstiger anbieten als
Dieselfahrzeuge?
… dass die Erdgaspreise sehr stabil sind?
… dass sich die Anschaffung eines Erdgasfahrzeugs,
unter Umständen, ab dem ersten km bezahlt macht?
Bis dato war der Abgabepreis für Erdgas äußerst stabil und lag in Österreich immer unter dem Abgabepreis von Diesel. Die wesentliche Ersparnis bei den Kraftstoffkosten werden jedoch vor allem durch den geringeren Verbrauch durch optimierte Motoren bewirkt - und hier gibt es zweifelsohne noch zusätzliches Einsparungspotenzial!
Wie Sie wahrscheinlich wissen, ist der Erdgaspreis international an die Entwicklung der Ölpreise gebunden. Eine Erhöhung der Rohölpreise bewirkt damit mittelfristig auch ein Nachziehen der Erdgaspreise, nach oben wie auch nach unten.
Erdgas wird, nach unseren Einschätzungen, auch langfristig unter dem Preis von Flüssigkraftstoffen liegen. Und selbst wenn der Erdgaspreis gleich hoch wäre wie der von Benzin oder Diesel, hat man durch den geringeren Verbrauch und den höheren energetischen Eigenschaften von CNG immer noch einen wirtschaftlichen Vorteil.
Auch eine neue Steuer, speziell für Erdgas als Kraftstoff, ist derzeit aus umweltpolitischen Gründen nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Aufgrund der Umweltvorteile werden Erdgasfahrzeuge durch Bund, Land und Stadt sogar verstärkt gefördert. (NOVA neu, Stadt Wien, Land Niederösterreich, etc.) – siehe Liste aller Förderungen.
… dass bei Erdgas-Autos durch Motoroptimierung der Fahrzeughersteller mittel- und
langfristig noch geringerer Verbrauch erzielt werden kann?
Bund, Land, Städte und verschiedene Gasversorger bieten immer wieder temporäre Aktionen an. Momentan läuft z. B. eine Aktion der Stadt Wien und der Wien Energie, die den Kauf eines CNG-Neuwagens mit EUR 1000,- fördert.
Eine aktuelle Liste der Förderungen können Sie hier downloaden.
Es sind die Angaben laut Betriebsbuch des Fahrzeuges einzuhalten. Grundsätzlich können Wartungskosten für Erdgasfahrzeuge in gleicher Höhe angesetzt werden wie für Dieselfahrzeuge.
Für Fahren mit Erdgas ist eine "Erdgasabgabe" zu entrichten. Diese beträgt derzeit 6,6 Cent/m³. Die Mineralölsteuer entfällt. Die europäische Richtlinie zur Steuergesetzgebung räumt den Mitgliedsstaaten außerdem die Möglichkeit einer generellen Steuerbefreiung für Erdgas als Kraftstoff ein.
… dass in Deutschland die Erdgassteuer bis 2018 begünstigt festgeschrieben
wurde?
Aufgrund des günstigen Verhältnisses von Wasserstoff und Kohlenstoff (4:1) des Methans wird die CO2-Freisetzung beim Erdgas im Vergleich zu anderen technischen Kraftstoffen um bis zu 20% reduziert. Bei NOX- (Stickstoff) und Partikelfreisetzung beträgt die Reduktion bis zu 90%.
Als Verbrennungsrückstand entsteht in erster Linie Wasserdampf und es fallen praktisch keine festen Rückstände wie Russ und Feinstaub an.
Auf Grund des gasförmigen Zustandes verbrennt es auch "weicher" und somit leiser.
Zusätzlich wird Erdgas unterirdisch mittels Pipelines an die Tankstelle transportiert und entlastet somit sowohl die Umwelt, als auch den Verkehr.
… dass auch das Nationalparkinstitut Donau-Auen in seiner Außenstelle in
Carnuntum seit 2005 Erdgasfahrzeuge einsetzt?
… dass auch der Tiergarten Schönbrunn seit 2005 mit Erdgas fährt?
Erfreulich wenig! Bei der Verbrennung von Erdgas entsteht vorwiegend Wasserdampf. Daneben werden zwar auch Kohlenstoffverbindungen (CO und CO2 ) freigesetzt, jedoch in weit geringerem Ausmaß als bei der Verbrennung herkömmlicher Kraftstoffe. Vor allem aber Stickoxidemissionen können drastisch reduziert werden und es kommt praktisch kein Russ, Geruch oder Schwefeldioxid aus dem Auspuff.
Grundsätzlich ja. Allerdings gibt es länderspezifische Gesetze, die unterschiedlich formuliert sind. Das Verbot von "Gasfahrzeugen" bei öffentlichen Tiefgaragen zielt allerdings auf Flüssiggasfahrzeuge ab, weil Flüssiggas schwerer ist, als Luft (siehe dazu auch "Erdgas - Flüssiggas").
Die OMV hat gemeinsam mit der Gasindustrie Studien beauftragt, die bestätigen, dass Erdgasautos im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen zumindest die gleiche Sicherheit gewährleisten – auch in Garagen.
Die Beschilderung an einer Garageneinfahrt ist jedoch auch privatrechtlich zu beachten, und jeder Garagenbesitzer kann für seinen Bereich ein Verbot aussprechen. Vor der Fahrzeuganschaffung ist es daher empfehlenswert, diese Frage mit dem jeweiligen (Haus-) Garagenbetreiber abzuklären, und ihn auf die grundsätzliche Erlaubnis aufmerksam zu machen.