Dazu wird Erdgas auf eine Temperatur von
minus 162°C abgekühlt und so verflüssigt. Das
Flüssigkeitsvolumen entspricht dann rund 1/600 des
ursprünglichen Gasvolumens. LNG ermöglicht somit den
transkontinentalen Erdgastransport auf Schiffen.
LNG-Tanker verfügen derzeit über eine Ladekapazität bis zu
210.000 m3 (= 126 Mio m3 im gasförmigen Zustand) und
speichern ihre Fracht in mehreren gut isolierten Behältern.
Am Zielhafen wird LNG entladen und in Lagertanks zwischengelagert. Anschließend wird es in der Verdampfungsanlage durch Erwärmen wieder in seinen ursprünglichen gasförmigen Zustand gebracht und kann wieder in das Gasleitungsnetz eingespeist werden.
Die Insel Japan importiert Erdgas für ihren gesamten Bedarf mit LNG-Tankern, weil das Meer zum Verlegen einer Pipeline zu tief ist.