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OMV Geothermie Expert:innen mit ersten Ergebnissen zufrieden

  • Produktions- und Injektionstest zur Analyse des geothermischen Potenzials des Wiener Beckens
  • Test ist abgeschlossen
  • Weitere Analysen folgen

Die OMV hat zur Analyse des geothermischen Potentials im Wiener Becken im Herbst 2022 einen Produktions- und Injektionstest durchgeführt. Geologisch fand dieser Test im Beckenuntergrund des Wiener Beckens, im Hauptdolomit statt. Die bestehende OMV Sonde Aderklaa 96 wurde mithilfe eines sogenannten „Workovers“ in einer Tiefe von etwa 2.900 m für die Durchführung des Tests aufgeschlossen. Formationswasser wurde produziert, obertägig in abgeschlossenen Containern zwischengelagert und anschließend wieder in die Formation eingebracht. Ziel des Geothermietests war die Ermittlung wichtiger Lagerstättenparameter und die Gewinnung von Proben des Formationswassers, um festzustellen, ob sich diese Formation für die Gewinnung von geothermischer Energie als Wärmeträger eignet.

Die eigentliche Testung ist abgeschlossen und die Anlage wird abgebaut. Die OMV Expert:innen sind mit den ersten Ergebnissen zufrieden: Wasser konnte mit einer Temperatur von 102 Grad und einer Rate von 40 m3/Std gefördert und erfolgreich re-injiziert werden. In den nächsten Monaten werden verschiedene Parameter der gewonnenen Daten analysiert, um die technische Machbarkeit und anschließend die Wirtschaftlichkeit zu prüfen.

“Die OMV hat sich zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2050 ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Aus diesem Grund spielt die Geothermie eine wichtige Rolle im kohlenstoffarmen Geschäft der OMV. Unsere Stärke im Bereich der Geothermie ist unsere umfassende Expertise über und unter der Erde. Wir nutzen unser Know-how, um die Energiewende voranzutreiben”, sagte Angelika Zartl-Klik, OMV Senior Vice President Low Carbon Business.

In ihrer Strategie 2030 hat sich die OMV, das internationale integrierte Öl-, Gas- und Chemieunternehmen mit Hauptsitz in Wien, zum Ziel gesetzt, ihr Low Carbon Business und damit ihr Angebot an CO2-armer Energie zu erweitern. Es wird erwartet, dass der Anteil der OMV Energiegewinnung durch Erdwärme bis 2030 auf bis zu 9 TWh ansteigen wird.

Mehr Info zu OMV Low Carbon Business:

Low Carbon | OMV.com

Mehr Info zu OMV Geothermie:

Geothermie - Energie aus der Tiefe
Mehr Info zum Geothermie Projekt Aderklaa 96
Video: OMV Strategy 2030: Geothermal energy - YouTube

Hintergrundinformation:

OMV Aktiengesellschaft
Die OMV ist mit einem Konzernumsatz von EUR 36 Mrd und einem Mitarbeiterstand von rund 22.400 im Jahr 2021 eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs.

Im Bereich Chemicals & Materials zählt die OMV durch ihre Tochtergesellschaft Borealis zu den weltweit führenden Anbietern fortschrittlicher und kreislauforientierter Polyolefinlösungen und ist eine europäische Marktführerin im Bereich Basischemikalien, Pflanzennährstoffen und Kunststoffrecycling. Gemeinsam mit den zwei wichtigen Joint Ventures – Borouge (mit ADNOC, in den VAE und Singapur) und Baystar™ (mit TotalEnergies, in den USA) – liefert Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt. Der OMV Geschäftsbereich Refining & Marketing produziert und vermarktet Kraftstoffe sowie Rohstoffe für die chemische Industrie, betreibt drei Raffinerien in Europa und hält eine Beteiligung von 15% an einem Raffinerie Joint Venture in den VAE. Die OMV betreibt rund 1.800 Tankstellen in zehn europäischen Ländern. Zu den Aktivitäten gehört zudem Gas & Power Osteuropa, wo sie auch ein Gaskraftwerk in Rumänien betreibt. Im Geschäftsbereich Exploration & Production exploriert, erschließt und produziert die OMV Öl und Gas in den vier Kernregionen Mittel- und Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika, Nordsee sowie Asien-Pazifik. Die durchschnittliche Tagesproduktion lag 2021, inklusive der Produktion eines Joint Ventures in Russland, bei 486.000 boe/d mit einem Schwerpunkt auf der Produktion von Erdgas (~60%). Ab dem 1. März 2022 werden die russischen Unternehmen nicht mehr konsolidiert. Zu den Aktivitäten gehört Gas Marketing Westeuropa, wo sie auch Gasspeicher in Österreich und Deutschland betreibt. 

Die OMV wird sich von einem integrierten Öl-, Gas- und Chemieunternehmen zu einer führenden Anbieterin von innovativen nachhaltigen Kraftstoffen, Chemikalien und Materialien entwickeln und dabei eine weltweit führende Rolle in der Kreislaufwirtschaft einnehmen. Mit der Umstellung auf ein CO2-armes Geschäft, verfolgt die OMV das Ziel, bis spätestens 2050 in allen drei Scopes klimaneutral zu werden.

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