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Höchste Standards, innovative Methoden

Wer eine Raffinerie betreibt, übernimmt ein hohes Maß an Verantwortung für Mensch und Natur. Sicherheit und Umweltschutz haben für die OMV deshalb denselben hohen Stellenwert wie der wirtschaftliche Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Raffinerien. Hochmoderne Anlagen und umweltfreundliche Produktionsverfahren bewahren die Natur vor unnötigen Belastungen.

Auch in punkto Sicherheit ist die OMV Vorreiter in Sachen Kompetenz und Innovation: Neben komplexen Überwachungs-systemen garantieren spezielle 3D-Sicherheitstrainings und Hightech-Schulungen an unserem einzigartigen Raffinerie-Simulator in Schwechat die sichere und verantwortungsbewusste Arbeit sowie die permanente Weiterbildung unserer fachlich versierten Mitarbeiter.

Umweltmanagementsystem streng nach Zertifikat

Für ihre Umweltschutzleistungen erhielt die Raffinerie Schwechat (inklusive der Tanklagerstandorte Lobau und St. Valentin) im Jahr 2005 das ISO Zertifikat EN ISO 14001:2004, als einer der ersten Betriebe Europas. Diese neue europäische Umweltnorm bestätigt, dass die OMV umweltschonendes Verhalten und umweltschonende Maßnahmen in die Unternehmensprozesse voll integriert hat. Im Zeitraum 1990 bis 2005 wendete die OMV in der Raffinerie Schwechat und in den Standorten Lobau und St. Valentin pro Jahr rund 75 Mio Euro für den Umweltschutz auf.

Informieren Sie sich  über die umweltschonenden Produktionsverfahren und unsere umfassenden Umweltschutzaktivitäten in der Raffinerie Schwechat.

Die OMV Raffinerie Schwechat gibt über ihre zahlreichen Maßnahmen und Aktivitäten zum Schutz der Umwelt gerne Auskunft. Dafür hat die OMV eigens das Grüne Telefon eingerichtet. Sie erreichen es täglich rund um die Uhr unter der Nummer 0664 / 910 87 87.

Wenn Sie das Grüne Telefon anrufen, meldet sich der diensthabende Schichtleiter. Er beantwortet Ihre Fragen gerne – und das rund um die Uhr. Denn das Vertrauen unserer unmittelbaren Nachbarn ist uns wichtig.

Das integrierte Umweltmanagementsystem der Raffinerie Schwechat unterstützt den Dialog mit den umliegenden Gemeinden. Ehrliche und offene Information ist wichtig. Die OMV hat für ihre Standorte Raffinerie Schwechat, Tanklager Lobau und St. Valentin einen Verhaltenskatalog im Falle eines Industrieunfalls erstellt. Die Informationsblätter gemäß Industrieunfall- bzw. Störfallinformationsverordnung für die jeweiligen Standorte, stehen hier zum Download zur Verfügung oder können auch als Folder via info.raf-schwechat@omv.com bestellt werden.

Fragen und Beschwerden können ebenfalls an info.raf-schwechat@omv.com adressiert werden.

Raffinerie-Operatoren trainieren wie die Piloten

Unsere Raffinerien zählen zu den modernsten der Welt. Um den Wissensvorsprung der Raffinerie-Mitarbeiter parallel zum Technisierungsfortschritt auszubauen, hat die OMV im Competence Center innovative Echtzeitsimulatoren eingerichtet. Die Operatoren steuern über Prozessleitsysteme die Produktionsanlagen der Raffinerie. Hier in der Testumgebung trainieren sie wie Piloten auf ihren Flugsimulatoren. Vom Pumpenausfall bis hin zu Mess- oder Ventilfehlern – die speziell konfigurierten Raffinerie-Simulatoren können über 1.000 Fehlfunktionen pro Anlage zu Übungszwecken darstellen. Das Training gibt den Operatoren die Sicherheit, Betriebsabweichungen bei Anlagen exakt einzuschätzen und bei Bedarf die (trainierten) richtigen Entscheidungen zu treffen. Simulator-Training ist bereits aus der Flugpraxis bekannt.

Unterschiede zum Flugsimulator

Das Training der Piloten ist mit dem der Raffinerie-Operatoren vergleichbar. Ein Operator steuert im vollkontinuierlichen  Schichtbetrieb über Prozessleitsystem die gesamte Produktion der Verfahrensanlagen. Wie ein Flugpilot trainiert er am Simulator die richtige Reaktion auf theoretisch mögliche Prozessabweichungen.
Die Trainingsmethodik gleicht der Flugsimulatorpraxis, die Technik unterscheidet sich. Denn im Gegensatz zu den baugleichen Flugzeugtypen sind unsere hochmodernen Raffinerieanlagen in Funktion und Bauweise absolut einzigartig. Das heißt: Ein Anlagen-Simulator kann nicht fertig gekauft werden, er muss individuell konzipiert, konfiguriert und getestet werden. 
Derzeit verfügt OMV über Simulatoren für zwei Kernanlagen der Raffinerie Schwechat, der Rohöl-Destillation (RD4) und der katalytischen Krackanlage (FCC) mit der Gasnachverarbeitung (GNV). Weitere Simulatoren sind in Vorbereitung. Je nach Anlagenkomplexität dauert die Entwicklungs- und Testphase bis zu 20 Monate. Die komplexeste Raffinerieanlage, der Ethylenkracker (AC) wird 2007 integriert.

Prozessoptimierung durch Simulator-Training

Das Zeitinvestment zahlt sich aus: Denn neben der Sicherheits-Prämisse lernen die Operatoren auch, die Wirtschaftlichkeit der Raffinerieanlage kontinuierlich zu verbessern. Prozessoptimierung am Simulator – auch das ist möglich. Ein Beispiel: Der Trainer löst ein zuvor theoretisch mit den Operatoren besprochenes Szenario aus. Diese greifen nicht in gewohnter Weise ein, um den außer-ordentlichen Betriebszustand zu beheben, sondern beobachten den Szenarienablauf ganz genau und fertigen Aufzeichnungen darüber an. Aus diesen Erkenntnissen werden die wirksamsten Gegenmaßnahmen erarbeitet. Bei einer anschließenden und beliebig oft wiederholbaren Übungsdurchführung werden diese sodann virtuell erprobt und gegebenenfalls nochmals perfektioniert. Es folgt das Abschlussgespräch mit Resümees und Protokollfinalisierung. Das schriftliche Ergebnis erhält dann jeder Mitarbeiter zum Nachvollzug. Diese praxisnahe Möglichkeit der Prozessoptimierung kann nur der Simulator bieten!

SAVE: Trainieren in der dritten Dimension

Die Raffinerie Schwechat verfügt über einen 3D-Simulator für Arbeitssicherheitstrainings. SAVE (Safety Training in a Virtual Environment) wurde in Kooperation mit der Universität Linz und dem Institut für Systemprogrammierung realisiert. Das Ergebnis der langjährigen Entwicklungsarbeit: eine Innovation, die weltweit einzigartig ist und von der OMV zum Patent angemeldet wurde!

Weltweit einzigartige Innovation:

Erstmals können zuvor theoretisch geschulte Mitarbeiter ihr Wissen in einem Praxistest beweisen, der völlig identisch ist mit dem realen Arbeitsprozess – bis auf einen Punkt: Die Arbeit in der dreidimensionalen Raffineriewelt ist absolut sicher. Mögliche Fehler und ihre Konsequenzen sind so virtuell wie die gesamte Simulation, die über eine spezielle Datenbrille übertragen wird. Arbeitssicherheit im Raffineriealltag ist mittels SAVE wesentlich leichter vermittelbar, sie ist erlebbar und damit trainierbar geworden. Und das virtuelle Erlebnis von Ursache und Auswirkung auf die eigene Person bzw. den Arbeitsbereich erhöht die Bereitschaft für sicheres Arbeiten signifikant.

Fünfzehn Trainingsmodule für drei Zielgruppen:

Jedes Modul besteht aus Theorie und Praxis. Im theoretischen Teil werden in Gruppenarbeit und Diskussion Lerninhalte vermittelt und anschließend im Praxisteil am SAVE-Simulator gefahrlos geübt. Jedes abgeschlossene Trainingsmodul wird dokumentiert. Im Anlagenbereich wird die Übung in der Praxis wiederholt und durch einen Ausbilder kontrolliert. Die fünfzehn verschiedenen Trainingsmodule sind für drei verschiedene Zielgruppen und ihren individuellen Wissensstand konzipiert: Lehrlinge und Mitarbeiter ohne Raffinerieerfahrung (Modul 1 bis 3), Lehrlinge und Mitarbeiter mit geringer Raffinerieerfahrung (Modul 4 bis 6), Lehrlinge im zweiten bis dritten Lehrjahr, Chemieverfahrenstechniker und Mitarbeiter mit Raffinerieerfahrung  (Modul 7 bis 15).

Ihre Ansprechpartner:
Wollen Sie mehr über unser 3D-Sicherheitstraining wissen,  oder sind Sie interessiert, diese OMV Innovation auch für Ihr Unternehmen einzusetzen?

Unsere beiden Experten vom OMV Competence Center stehen Ihnen gerne für Ihre Fragen zur Verfügung:

  • Alfred Kellner
    OMV Downstream GmbH
    Raffinerie Schwechat
    Competence Center 
    Mannswörther Straße 28
    2320 Schwechat
    Österreich
    Tel. +43 (1) 40440  42498
    Mobil +43 (664) 6120442
    alfred.kellner@omv.com

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