PFAS Ombudsstelle

Im Zuge von Untersuchungen wurden in einem abgegrenzten Bereich nördlich der Raffinerie Schwechat erhöhte Werte an Per- und Polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) im Grundwasser festgestellt. PFAS wurden zu keinem Zeitpunkt im Produktionsprozess in der Raffinerie verwendet, es wurden in der Vergangenheit allerdings PFAS-haltige Löschschäume gemäß ihrer Zulassung auch zu Feuerwehr Löschübungen eingesetzt. 

Das öffentliche Trinkwassernetz ist nicht betroffen.

OMV nimmt die Situation ernst und stimmt das weitere Vorgehen eng mit den zuständigen Behörden ab. Ziel ist es, betroffene Anrainerinnen und Anrainer rasch, klar und nachvollziehbar zu informieren und gleichzeitig alle notwendigen weiteren fachlichen Schritte einzuleiten.

Bis zur abschließenden fachlichen Bewertung wird empfohlen, Grundwasser in den betroffenen Bereichen jedenfalls nicht als Trinkwasser und auch vorsorglich nicht für die Gartenbewässerung, Poolbefüllung, Tierhaltung, Fischzucht oder ähnliche Anwendungen zu verwenden.

OMV wird betroffene Haushalte gemeinsam mit der Gemeinde Schwechat persönlich schriftlich informieren. Die wichtigsten Fragen und Antworten werden hier laufend aktualisiert.

Eine Ombudsstelle steht Ihnen für Rückfragen zur Verfügung und wird durch einen Umweltmediziner fachlich unterstützt.

Sämtliche weiteren Schritte zur Altlastensanierung Löschschaum werden transparent und mit den Behörden abgestimmt laufend kommuniziert.

Die Ombudsstelle erreichen Sie unter

PFAS: Fragen und Antworten

Was sind PFAS?
Was wurde im Grundwasser gefunden?
Warum ist das Thema für Anrainer:innen relevant?
Das öffentliche Trinkwassernetz ist sicher.
Welche Wassernutzung ist betroffen?
Wo liegt das betroffene Gebiet?
Wie groß ist das betroffene Gebiet?
Ist eine Grundwassernutzung derzeit möglich?
Kann ich meinen Pool mit Grundwasser befüllen?